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Die richtige Klettertechnik entscheidet!

Technik, Kraft und Ausdauer richtig einsetzen

Je nach Schwierigkeitsgrad der Route sollten Sie beim Klettern die Passagen für sich richtig einteilen. Anspruchsvolle Strecken etwas zügiger angehen, einfachere wiederum etwas langsamer, um durchschnaufen zu können. Hier muss der Weiterweg genau betrachtet und so geplant werden. So können Sie diese anspruchsvollen Teile rasch umsetzen und kommen nicht ins Stocken.

Die richtige Technik zu beherrschen ist sehr wichtig, wichtiger als viel Kraft zu haben oder eine große Ausdauer. Neue Routen sollten daher eher in der Mitte der Klettersession eingebaut werden, wenn man schon etwas warm geklettert, aber noch nicht verausgabt ist.

Neue Techniken sollten ein paar Mal geübt werden, um sie besser verinnerlichen zu können. Wiederholt man die gleiche Technik mehrmals so läuft sie irgendwann wie von allein. So klettern Sie dann Routen, die vorher für Sie nicht zu bewältigen waren immer einfacher. Die Lage des Körperschwerpunktes ist auch entscheidend über das Gleichgewicht an der Wand. So auch, ob Sie mehr an den Armen hängen, eher die Beinarbeit im Fokus steht oder ob Sie zur Seite kippen. Generell sollte sich der Körperschwerpunkt idealerweise über der Trittfläche befinden, also über dem Raum zischen beiden Beinen.

Klettern am langen Arm

Greifen Sie nach oben, so sind Ihre Arme gestreckt. Das wichtige ist jedoch, dass Ihre Arme auch dann gestreckt sind, wenn die Beine nach oben wandern. Sind sie dann weiter oben, dann werden die Arme angezogen und weiter gegriffen. Den langen Arm können Sie auch zum Verweilen nutzen und auf ein höheres rechtes Bein aufsitzen. Der linke Arm kann nach unten gehängt und etwas ausgeschüttelt werden. Er wird dadurch entlastet. Es gibt aber auch eine andere Möglichkeit, die Arme länger zu lassen mit dem Körperschwerpunkt näher an der Wand. Hier stehen Sie eingedreht, die Arme sind lang und der Fuß steht auf dem Außenrist mit der Hüfte an der Wand.


Klettern wie ein Frosch an der Wand

Die Froschstellung geht wie folgt: bei relativ hohen Tritten gehen beide Beine rauf wie bei einem sich streckenden Frosch. Die Knie stellen Sie nun seitlich weg, als ob er gerade vor ihnen sitzt und die Füße in etwa gleicher Höhe sind. Den Oberkörper lehnen Sie etwas nach hinten, damit die Arme nicht zu stark angewinkelt werden müssen. Nun sollten Sie den Oberkörper aus dieser Position mit beiden Beinen nach oben drücken. Danach greifen Sie gleich weiter. Also erst beide Beine nach oben auf relativ gleicher Höhe, dann nach oben drücken.

Viel Spaß bei der nächsten Klettersession wünscht Ihnen Ihr Sporthotel Salzburger Hof!

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