Die schönsten Bergtouren im Frühsommer in Saalfelden-Leogang, Bild 1/1

Die schönsten Bergtouren im Frühsommer in Saalfelden-Leogang

Aussichtsreiche Rundwanderung zur Einsiedelei Saalfelden

Diese familienfreundliche Rundwanderung ist nicht nur landschaftlich reizvoll, sondern hat mit der Einsiedelei Saalfelden ein richtiges „Highlight“ parat, das nicht nur für kleine Wanderer überaus sehenswert ist. Oberhalb des Schlosses Lichtenberg in Saalfelden scheint die Einsiedelei mitsamt kleiner Kapelle regelrecht mit dem Fels zu verschmelzen. Die „Ermitage“ wurde im 17. Jahrhundert erbaut und ist eine der letzten bewohnten Einsiedeleien Europas.

Der Rundweg beginnt am Parkplatz Bürgerau Saalfelden. Von dort aus führt uns der Weg über eine Brücke vorbei am Schloss Lichtenberg, einer imposanten Burg, die bereits im Jahre 1281 das erste Mal urkundlich erwähnt wurde. Anschließend wandern wir durch die Wälder hinauf bis zur Einsiedelei. Hölzerne Treppen und Plattformen ermöglichen es, die Umgebung des Gebäudes zu erkunden und die wunderschöne Aussicht auf Saalfelden und das umliegende Bergland zu genießen. Ab hier geht es schließlich weiter nach Bachwinkel, von wo aus der gemütliche Spazierweg zurück zum Ausgangspunkt führt. Die Gehzeit für den gesamten Rundweg beträgt in etwa 1 Stunde und 30 Minuten.

 

Anspruchsvolle Wanderung zur Peter-Wiechentaler-Hütte auf 1752 m

Dieser Klassiker unter den Wanderungen ist bei Einheimischen wie Touristen gleichermaßen beliebt. Das Ende der Tour ist die spektakulär gelegene Peter-Wiechentaler-Hütte. Von der sonnigen Terrasse aus bietet sich uns ein atemberaubender Rundumblick auf die Salzburger Bergwelt. Die bewirtschaftete Hütte des Alpenvereins ist nicht nur ein populäres Ausflugsziel, sondern auch ein wichtiger Stützpunkt für Bergsteiger, da von hier aus zahlreiche Gipfelbesteigungen und Überschreitungen möglich sind. Der Aufstieg zur Hütte kann entweder auf dem regulären Weg, oder über einen Umweg auf dem „Jägersteig“ erfolgen (nur für Geübte).
Die Tour startet beim Parkplatz Bachwinkel in Saalfelden. Die Beschilderung führt Sie anfangs durch ein schattiges Waldstück. Gleich darauf wird das Gelände allerdings felsig und an sehr sonnigen Tagen kann dieser Abschnitt des Weges extrem heiß werden – denken Sie daher unbedingt an Sonnenschutz und ausreichend Wasser! Der Weg führt direkt zur Hütte, wo Sie sich mit einem kühlen Getränk – und einem unbezahlbaren 360º-Blick – vom Aufstieg erholen können. Die Gehzeit beträgt für diese Variante in etwa 2 Stunden und 30 Minuten.

Alternativ kann der Weg gemäß Beschilderung in der Hälfte für die zweite, äußerst anspruchsvolle Variante über den „Jägersteig“ verlassen werden. Vorsicht: diese Route ist nur für geübte, schwindelfreie und überaus trittsichere Bergsteiger geeignet! Die Gehzeit beträgt hier in etwa 5 Stunden und 30 Minuten.


 


Ewiges Eis: Wanderung zum Birnbachloch und zum Birnbachlochgletscher

Diese landschaftlich und geologisch hochinteressante Wanderung führt zum „Birnbachloch“, einer Karstquelle, die im hinteren Teil einer geräumigen, 20 Meter breiten „Eingangshalle“ entspringt. Das glasklare, in Blautönen schimmernde Wasser der Quelle erinnert an einen See und tatsächlich vermuten Forscher dahinter einen unterirdischen See, sowie ein weitläufiges Höhlensystem. In einigen hundert Metern Entfernung vom Birnbachloch befindet sich auch der Birnbachlochgletscher, der tiefstgelegenste Gletscher Mitteleuropas.

Die Wanderung beginnt beim Fußballplatz „Steinbergstadion“ in Leogang. Von hier aus spazieren wir durch den märchenhaften Wetzsteinwald zum Parkplatz im Leoganger Ullachtal. Vom Parkplatz ausgehend führt der Weg nun über ein trockenes Bachbett, dann durch saftige Wiesen über den Hüttenweg in Richtung Passauer Hütte. Von hier aus folgen Sie den Markierungen in Richtung Nordwesten, während das Terrain mit zunehmender Höhe langsam karger und steiniger wird. Nichtsdestotrotz geben die mit Latschen bewachsenen Kalkfelsen, die die Umgebung um das Birnbachloch prägen, der Landschaften einen ganz eigenen, rauen Charakter. Bevor wir unser Ziel, das Birnbachloch, erreichen, bietet sich uns ein guter Blick auf den nicht minder interessanten Birnbachgletscher. Bierliebhaber wird es interessieren, dass Münchner Bierbrauereien gegen Ende des 19. Jahrhunderts den Gletscher in besonders heißen Sommern zur Eisgewinnung heranzogen. Das Eis wurde über hunderte Meter lange Rutschen aus Holz ins Tal transportiert.

Wer nicht den exakt gleichen Weg zurück nach Leogang nehmen will (und schwindelfrei ist), kann bei der Unterstandshütte über die Hängebrücke zum Gasthof Priesteregg gehen und von dort aus wieder dem markierten Weg zum Startpunkt folgen.

 

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