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Warum Sie unbedingt den Spätsommer zum Wandern nutzen sollten

Zusätzlich haben Sie ab September die Möglichkeit einen „Almabtrieb“ mitzuerleben, ein lokaler Brauch, der tief in der traditionellen Lebensweise der Bergbauern verwurzelt ist. Dieses Fest markiert den Abzug des Viehs von den Bergweiden hinunter ins Tal, wo die Kühe überwintern. Ein weiteres tolles Fotomotiv ist der aufwändig von Hand hergestellte Kopfschmuck der Tiere sowie die traditionellen Musik- und Tanzaufführungen, die oft als Rahmenprogramm stattfinden.

Das Wandern im Spätsommer hat übrigens auch sportliche Vorteile: anders als im Hochsommer sinken die Temperaturen langsam wieder. Vor allem in den frühen Morgenstunden ist es angenehm kühl, aber noch nicht kalt! Touren, die in der wärmsten Zeit des Jahres eher vermieden werden – beispielsweise an Süd- oder unbeschatteten Sonnenhängen – können im Spätsommer problemlos in Angriff genommen werden. So oder so sind die Tage von Ende August bis Anfang Oktober der ideale Zeitpunkt, um nochmal die letzten sommerlichen Sonnenstrahlen in den Bergen zu erhaschen.

Übrigens: der Spätsommer in den Bergen ist Entspannung pur! Während im Tal manche Obstbäume schon reife Früchte tragen und die zweite Heuernte bereits abgeschlossen ist, kehrt in den Bergen langsam Ruhe ein. Auf den Wanderwegen trifft man überwiegend Einheimische und auch auf den bewirtschafteten Almen geht es bedeutend gemütlicher zu als in der Hochsaison. Der Spätsommer in den Bergen hat eine eigene Atmosphäre, die man erlebt haben muss, um sie zu beschreiben! 



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