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Winterurlaub mit dem lieben Vierbeiner



Ganz unter diesem Motto ging es für meinen Freund, Hund und mich letzte Woche wieder in mein Lieblingsurlaubsziel in Österreich – den Salzburger Hof Leogang. Die letzten Wochen des Winters sollten noch ausgekostet werden, zum ersten Mal diese Saison die Skier anschnallen und runter vom Berg.

Weil wir eigentlich immer mit Hund urlauben, haben wir uns auch dieses Mal entschlossen, Pippa mitzunehmen – auch wenn ein klassischer Ski- und Wintersporturlaub vielleicht auf den ersten Blick nicht unbedingt hundetauglich erscheinen mag. In Leogang angekommen, haben wir uns erstmal über die großen Mengen an Schnee gefreut, die sogar das Tal in eine perfekte Winterlandschaft getaucht haben. Um uns die Beine nach der dreistündigen Autofahrt zu vertreten, sind wir auch gleich zu einer Wanderung mit Hündin Pippa aufgebrochen. Hügel rauf, Hügel runter, eintauchen in den Schnee, wieder raus, wie wild durch den Schnee fetzen – kurz gesagt, Pippa liebt den Schnee. Und uns hat’s richtig Spaß gemacht, ihr zuzuschauen und gleichzeitig unsere Beine ein bisserl zu beanspruchen. Winterwanderung mit Hund haben wir also schon in den ersten paar Stunden auf unserem Plan abgehakt.



Nachdem sich Pippa müde und erschöpft vom Herumtollen im warmen Hotelzimmer ins Land der Träume begeben hat, ging für uns das Programm gleich weiter. Den tollen Fitnessraum im Salzburger Hof kannten wir ja noch von unserem letzten Sommerurlaub, und wollten unbedingt wieder dort trainieren. Und ich muss sagen – es war ein fast noch schöneres Erlebnis, als im Sommer. Mit direkter Aussicht auf die Skipiste am Laufband zu stehen und sozusagen der Piste entgegen zu laufen – hach, gibt’s eine schönere Motivation beim Sporteln?! Ok, ich geb’s zu, der Nachmittagssnack und das leckere Fünf Gang Abendessen danach waren auch kein schlechter Anreiz um beim Sporteln noch mehr Gas zu geben…



Am nächsten Morgen ging es, wie immer, eine kleine Runde spazieren mit Pippa. Herrlich, wie schön ruhig die Welt am Morgen ist. Und auch in Leogang hat man am Morgen das Gefühl, man ist alleine mit den Bergen, alleine mit den Pisten, alleine mit der Ruhe, die dieser schöne Skiort zu bieten hat. Diese Ruhe haben wir auch noch nach dem ausgiebigen Frühstücksbuffet bei „Wellness IM FÜNFTEN“ erleben dürfen. Da wir ganz alleine im Ruheraum waren, habe ich mich dazu entschlossen, eine kurze Yoga Einheit einzulegen. Yoga am Morgen, wieder mit Aussicht auf die Skipiste – entspannender kann ein Skitag doch gar nicht starten, oder?!



Da das für meine Verhältnisse aber auch schon genug Entspannung war, ging’s am Nachmittag endlich auf die Piste. Skier angeschnallt und schon konnte losgefahren werden. Linkskurve, Rechtskurve, mit dem Sessellift rauf, die nächste Piste runter, oh wie ich das Skifahren vermisst habe! Weil’s mir so sehr taugt, haben wir uns nach dem Abendessen (als Hauptgang gab’s diesmal Kasnocken mit Zwiebelschmelz, mhhhh!) gleich noch einmal in die Skikleidung geworfen und haben uns aufgerafft zum Nachtskifahren. Die Strecke am Schanteilift ist zwar nicht die längste, aber es war trotzdem eines der tollste Skierlebnisse, das ich je hatte. Ganz frisch präparierte Piste, kaum Leute, die Strecke wunderschön zum Fahren – ja, es war wirklich ein tolles Erlebnis. Und auch wenn’s fünf Minuten mit’m Lift hinauf und grad einmal zwanzig Sekunden wieder runter sind – es zahlt sich halt einfach aus und das Gefühl beim Runterfahren ist unbeschreiblich gut.



So unbeschreiblich gut, dass es am nächsten Tag wieder rauf auf’n Berg ging. Das Wetter war zwar nicht ganz so gut wie am Vortag, trotzdem hat’s sich ausgezahlt, richtig viel Spaß gemacht, und wir sind um die Mittagszeit glücklich und zufrieden wieder im Hotel angekommen. Aber an ausruhen war nicht zu denken. Zuerst ging’s, wie immer, mit dem Hund spazieren, danach habe ich noch ein letztes Mal den Fitnessraum genutzt - die Spinningräder hatte ich schon am Vortag entdeckt, und ich liebe ja Spinning. Mit Aussicht auf die Piste ein noch tolleres Erlebnis, das ich auf keinen Fall missen wollte. Ein letztes Mal Abendessen, im weichen Hotelbett einschlafen, am nächsten Tag ein letztes Mal seeeehr ausgiebig frühstücken – und dann war’s leider schon wieder Zeit zum Heimfahren. Es ist eine Tatsache, dass die Zeit im Urlaub immer viel zu schnell vergeht. Genauso ist’s aber auch eine Tatsache, dass wir definitiv wiederkommen werden – der Salzburger Hof trägt ja nicht umsonst den Titel #homeofsports.

Gastbeitrag von der Bloggerin ©Angelika Resch, hellopippa.com

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