Der Matzalm-Trail in Leogang (1) | Hotel Salzburger Hof Leogang

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Der Matzalm-Trail in Leogang (1) mit Bikeguide Sabrina

Verlängerung des Trails = noch mehr Spaß

Habt ihr es auch schon gehört? Der 2017 neu eröffneten Matzalm-Trail wurde nach oben hin verlängert, das heißt nochmal 200 Tiefenmeter mehr Trailspaß. Das lass ich mir nicht zwei mal sagen und schon sitze ich auf meinem Bike und mach mich auf den Weg.

So findet ihr den Matzalm-Biketrail

Vom Salzburger Hof Leogang geht es erst mal Richtung Steinbergbahn und dann der Beschilderung „Asitz-Hillclimb“ folgend hinein ins naturbelassene und ruhige Schwarzbachtal. Im Talschluss zweigen wir rechts ab und auf der legendären Wettkampfstrecke arbeite ich mich Kehre für Kehre die Forststraße den Leoganger-Hausberg hinauf. Der Streckenrekord hier liegt bei 46:33min, was mich aber nicht von meinem gemütlichen uphill-Tempo abbringen soll.

Kamera auf keinen Fall vergessen!

Zwischendurch konnte ich einfach nicht widerstehen vom Bike abzusteigen, um das tolle Panorama zu bestaunen, deswegen sollte man die Kamera oder das Smartphone auf keinen Fall zuhause liegen lassen.

So, weiter geht es also bis links von mir der nicht übersehbare Trail-Einstieg auftaucht. Diesen erkennt ihr am schön geschnitzten Holzbogen auf dem steht: MATZALM-TRAIL (so wie wir das von all den anderen Leoganger Bikeparktrails schon kennen). Los geht’s!

Zwischendurch eine kurze Verschnaufpause mit einem Müsliriegel und einem kurzen Check, ob die angelegten Protektoren noch alle richtig sitzen und dann heißt es Dämpfer und Gabel auf und los geht der Spaß.

  1. Anfahrt:  langsam und mit gebeugten Beinen und Armen. Dabei bereits einen Punkt fixieren, bei dem ich das Vorderrad zum Stillstand bringen kann. Wichtig: Das Hinterrad muss genug Raum zum Schwenken haben.
  2. Bremsen und Umsetzen: Sobald das Vorderrad die gewünschte Stelle erreicht, die Vorderradbremse ziehen. Gleichzeitig gehen Beine und Arme dynamisch in die Streckung und unterstützen so die Gewichtsverlagerung nach vorne. Folge: Das Hinterrad hebt ab. Gleichzeitig per Hüftschwung den Impuls zum Kurvenäußeren geben – das Heck folgt automatisch.
  3. Bremse lösen: Sobald das Hinterrad die gewünschte Stelle erreicht hat die Bremse dosiert lösen – das Hinterrad senkt sich. Freie Fahrt.

Noch genug Motivation vorhanden?

Schließlich läuft der Trail auf die Forststraße raus und von meinem Blick auf die Bikekarte heute morgen, weiß ich noch, jetzt muss ich ein paar Meter auf der Schotterpiste runter rollen bevor ich zum Einstieg Matzalmtrail Teil 2 komme, den ich ja heute schon einmal links liegen gelassen hab. Wenn jetzt jemand für sich entschieden hat, dass er fahrtechnisch diesem Trail noch nicht gewachsen ist, kann man einfach die Forststraße, die man hoch geradelt ist, wieder runter rollen.

Ich hab den Verbindungsweg zum auslockern genützt – nun kann der Spaß weiter gehen. Ähnlich wie beim oberen Teil, geht es über Wurzeln und Steine durch den Wald, der hier immer lichter wird, bis ein Steinfeld, zwar nur ein kurzes Stück, aber gefinkelt, aus dem Boden ragt.

Mein Fahrtechniktipp an euch

Hier ist es wichtig, locker zu bleiben, der Blick fokussiert den Untergrund und wir wählen die beste Linie. Mit ausreichend Schwung, pedalierend und vorausschauend rollen wir in guter Grundposition über den holprigen Weg.

Wenn diese Passage geschafft ist, öffnet sich vor uns eine Lichtung, naja eigentlich ist es eine Kuhweide, aber vorher gibt es ein bis dahin mir noch unbekanntes Hindernis zu überwinden: ein Mountainbikergatter wenn man es so nennen will: nicht so eines aus Holz, wie man es von den Weidenzäunen kennt, sondern ein „Türl“, welches man langsam mit dem Vorderrad ansteuert und mit dem Rad das „Türl“ aufschiebt, so muss man nicht absteigen und kann einfach weiter fahren.

Bike-Genuss pur in Leogang

So surfe ich auf einer rot-weiß-roten Wandermakierung, die auf den einzelnen Steinen am Boden zu sehen, zur nächsten und wenn ich mich recht erinnere, stand oben am Trail auch ein „Share the Trail“ Schild – ein Trail für Biker sowie für Wanderer in Leogang. Der konzentrierte Gesichtsausdruck weicht immer mehr und ich bin voll im Flow – was für ein Gefühl. Da unten kann ich auch schon das nächste Matzalmtrailschild sehen und dahinter auch gleich die Matzalm – eine Selbstversorgerhütte. Schade das es hier auf diesem Trail keine Einkehrmöglichkeit gibt, außer man folgt beim Hinauffahren der Straße noch weitere 200 Höhenmeter bis ganz nach oben, denn dort hat man dann die Wahl ob AsitzBräu, Alte Schmiede oder Hendlfischerrei. Jede Hütte ein Klassiker für sich, versprochen!

Und weiter geht es…

So, wo war ich gerade am Trail? Achja, weiterfahren oder aussteigen und zurück Richtung Hotel? Für mich geht es nun also weiter in den zweiten Teil des Trails und freue mich schon nach ein paar Metern über eine tolle Überraschung …

Hier geht es weiter zum zweiten Teil meiner Matzalm-Trail Story!

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