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familienurlaub in den bergen österreichs

Die schönsten Familienwanderwege in der Region Saalfelden–Leogang

Mit einer Vielzahl an abwechslungsreichen Wander- und Bergtouren ist die Ferienregion Saalfelden – Leogang ein Paradies für große und kleine Wanderfans. Urige Almhütten, glasklare Bergseen, wilde Gebirgsbäche und spannende Themenwanderwege machen die familienfreundliche Urlaubsregion zum idealen Ort, um Kindern die Freude an der Bewegung im Freien zu vermitteln.

Neugierig geworden? Im folgenden Artikel stellen wir einige der schönsten Familienwanderwege der Region Saalfelden-Leogang vor, zum Nachlesen und Nachwandern!

Wandern mit Kindern

wanderurlaub mit kind

Bewegung an der frischen Luft, Picknick im Grünen und rundherum ein einziger Freiluftspielplatz… Jede Wanderung ist ein kleines Abenteuer für Kinder, die dabei ihren Bewegungsdrang und ihre Entdeckungslust ausleben dürfen. Damit das Wandern auch wirklich Spaß macht und sich nicht in eine lästige Pflichtübung verwandelt, ist es wichtig, dass Länge und Schwierigkeit der Tour passen. Es gilt: Lieber mit kürzeren Wanderungen beginnen und sich dann im Laufe des Aktivurlaubs langsam steigern.

Gerade für kleinere Kinder macht das Wandern besonders viel Spaß, wenn es etwas zu entdecken gibt. Während viele Erwachsene einen Berggipfel als lohnendes Ziel betrachten, kann das für Kinder auch ein toller Spielplatz oder einfach ein Stück Kuchen auf einer schönen Alm sein.

Ansonsten gilt für das Wandern mit Kindern die gleiche Checkliste wie für jede andere Wanderung: Tourenziel sorgfältig auswählen, Wetterbericht beachten, Wechselkleidung einpacken, Sonnenschutz auftragen, Proviant und Wasser mitnehmen; Los geht’s!

Wanderung zum Sinne Erlebnispark (Mittelstation Asitzbahn)

  • Dauer: ca. 1,5 Stunden (Rückweg mit der Bahn)
  • Schwierigkeit: einfach
  • Strecke: 4,4 km
  • Höhenunterschied: 483 m
  • Einkehrmöglichkeiten: Forsthofalm, Stöcklalm

Der Rückweg kann entweder zu Fuß über den Hinweg angetreten werden oder bequem mit der Asitzbahn – von der Talstation aus sind es nur noch 130 Schritte bis zum #homeofsports!

Wanderung zur Einsiedelei Saalfelden

  • Dauer: ca. 1,5 Stunden (Rundweg)
  • Schwierigkeit: einfach
  • Strecke: 3,6 km
  • Höhenunterschied: 249 m
  • Einkehrmöglichkeiten: –
Familienurlaub auf der Alm

Beschreibung

In luftigen Höhen klammert sich die letzte bewohnte Eremitage Europas an die Felswand. Die Einsiedelei ist schon über 350 Jahre alt und wird auch heute noch in den Sommermonaten von einem Eremiten bewohnt – es gibt auch im Jahr 2018 weder fließend Wasser, noch Strom. Sogar aus nächster Nähe scheint das hübsche, weiße Gebäude mit dem Fels zu verschmelzen, ein märchenhaftes Wanderziel!

Die Wanderung beginnt auf dem Parkplatz Bürgerau im Nachbarort Saalfelden. Der Weg führt über eine kleine Brücke vorbei am mittelalterlichen Schloss Lichtenberg, das leider nur von außen bewundert werden kann. Durch schattige Wälder geht es auf einem Wanderpfad hinauf zur Einsiedelei. Nach dem ausgiebigen Erkunden der Eremitage geht es weiter nach Bachwinkel und anschließend über einen Spazierweg zurück zum Ausgangspunkt.

Tipp: Die Wanderung zur Eremitage lässt sich gut mit einem Abstecher zur Sommerrodelbahn am Biberg in Saalfelden verbinden!

Müllerfuchs Runde

Beschreibung

Wenn man in der Nacht vom Tal aus in die Berge schaut, sieht man einen geisterhaften Fuchs in der Dunkelheit leuchten. Keine Angst – es handelt sich um eine beleuchtete Holzinstallation, die sich auf die Pinzgauer Sage vom „Müllerfuchs“ bezieht.

Laut einer Sage versetzte vor gar nicht allzu langer Zeit ein Fuchs die Bewohner zwischen Wiesersberg und Lenzing mit seinem nächtlichen Geheul in Angst und Schrecken. Dabei handelte es sich um den Müllerfuchs, die rastlose Seele eines gotteslästernden Müllers. Der Müllerfuchs jaulte und heulte jede Nacht ganz fürchterlich, bis die Kirchenglocken um vier Uhr morgens den Spuk beendeten.

Die Wanderung zum weithin sichtbaren „Müllerfuchs“ aus Holz startet beim Steinbergstadion in Leogang. Von dort aus führt der Weg über die Straße „Rosental“ vorbei am Parkplatz des Fitnessparcours bis zur ersten Abzweigung. Rechts halten und im Ortsteil „Sinning“ links abbiegen, die Unterführung durchqueren und anschließend wieder links halten. Jetzt kann einfach den gelben Hinweisschildern zum „Lettlkaser/Müllerfuchs“ direkt bis zum Fuchs gefolgt werden. Achtung, der „Holzfuchs“ wurde in Handarbeit aus traditionellem Pinzgauer „Giaschdn“-Zaun geflochten und darf zwar bestaunt, aber nicht beklettert werden!

Übrigens: Schlussendlich hat die Frau des Müllers den Müllerfuchs mit einer Wallfahrt nach Maria Kirchental erlöst. Ende gut, alles gut!

Die komplette Sage gibt es hier zum Nachlesen, in „Leoganger Sagen“ von Leonhard Höck, auf Seite 25.

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