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Skitouren gehen

Skitouren Ausdauertraining, Naturerlebnis, Abfahrtsspaß

Das Skitourengehen hat sich in den letzten Jahren von der Nischen- zur Modesportart gemausert. War das Aufsteigen und Abfahren im ungesicherten Gelände vor zehn, zwanzig Jahren die Domäne von erfahrenen Alpinisten und anderen sportbegeisterten Naturliebhabern, so ist das Skitourengehen heute im Mainstream angekommen. Und das nicht ohne Grund! 

Stille und Naturerlebnis

Für viele Skitourengeher, die abseits der präparierten Pisten unterwegs sind, steht das Naturerlebnis klar im Vordergrund. In den Skigebieten ist vor allem am Wochenende und in den Ferien ganz schön viel los – Anstehen am Lift, Après-Ski, volle Hütten… Wer seine Skitour klug wählt, ist oft vollkommen alleine unterwegs und kann in aller Ruhe die Stille der winterlichen Bergwelt genießen: Glitzernde Tiefschneehänge, romantisch verschneite Wälder und die ein oder andere Spur im Schnee, die sich zwischen den Sträuchern verliert… Ähnlich wie beim Wandern ermöglicht es der vergleichsweise langsame Aufstieg, die alpine Umgebung in vollen Zügen zu genießen.

Meditativer Aufstieg als Ausdauertraining

Skitouren ist eine Ausdauersportart und der Aufstieg verlangt dem Körper einiges ab. Trotzdem hat die gleichmäßige, monotone Bewegung im Freien einen beruhigenden Effekt auf das innere „Gedankenkarussell“. Beim Skitourengehen kann man abschalten und sich ganz auf die Tätigkeit im Hier und Jetzt konzentrieren. Damit der Entspannungseffekt nicht verloren geht, sollte allerdings auf die Pulsfrequenz geachtet werden. 140 Herzschläge pro Minute gelten als idealer Pulsbereich für ein gemäßigtes Training und eine effektive Fettverbrennung.

Ein weiterer Punkt, der sich positiv auf Stimmung und Selbstwertgefühl auswirkt, ist das Gefühl nach einem anstrengenden Aufstieg auf dem Gipfel zu stehen. Selten haben wir so plastisch vor Augen, was wir dank unseres Durchhaltevermögens geschafft haben, wie am Ziel einer Skitour.

Skitouren-schuhe

Das „Zuckerl“: die Abfahrt!

Anders als beim Wandern ist der „Abstieg“ beim Skitouren im Idealfall nur eines: Herrlich! Bei guten Bedingungen und Sonnenschein die ersten Schwünge im unverspurten Pulverschnee machen… Dafür lohnt sich der Aufstieg garantiert! Während auf der Piste der Zusammenstoß mit anderen Skifahrern die größte Gefahrenquelle darstellt, muss bei der Abfahrt abseits der Piste allerdings auf Schnee- und Wetterverhältnisse, Hangneigung und Geländebeschaffenheit geachtet werden. Das Skifahren wird so zur mentalen und körperlichen Herausforderung, die mit unvergesslichen Abfahrten und Traumtagen im Tiefschnee belohnt wird.

Welche die besten Skitouren im Salzburger Land sind erfährt ihr hier!

Tipps für Einsteiger

Skitourengehen ist eine wunderschöne Wintersportart für naturbegeisterte Ausdauersportler und Freerider, die sich ihre Abfahrt „verdienen“ möchten. Beim Kauf der ersten Ausrüstung sollte vor allem eines beachtet werden: Welches Ziel verfolge ich? Für aufstiegsorientierte Skitourengeher, die primär eine Ausdauersportart ausüben wollen, empfiehlt sich ein besonders leichtes Equipment, das allerdings weniger Fun im Tiefschnee verspricht als breite „Powderlatten“. Freerider, die von unverspurten Hängen träumen und in erster Linie für die Abfahrt aufsteigen, nehmen mehr Gewicht für mehr Fahrspaß in Kauf.

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Unumgänglich ist auf jeden Fall eine vollständige Sicherheitsausrüstung, bestehend aus LVS-Gerät, Schaufel, Sonde und Lawinenrucksack. Unerfahrene Skitourengeher profitieren von einer geführten Skitour mit einem ortskundigen Bergführer und Lawinenkursen, in denen die wichtigsten Grundlagen für sichere und genussvolle Tourenerlebnisse erlernt werden. Ihr wollt mehr zur perfekten Skitourausrüstung erfahren? Dann erfahrt Ihr hier mehr!

Ihr habt Fragen? Kontaktiert uns gerne.

Ansonsten, bis bald auf der Piste!

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