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Frühlingsmüdigkeit und Lustlosigkeit bekämpfen

Was tun gegen Frühjahrsmüdigkeit? Austricksen leicht gemacht

Während die Natur in den ersten Monaten nach der langen Winterzeit erwacht, fühlen sich viele Menschen müde und schlapp. Eigentlich unlogisch, oder? Sollten wir nicht alle vor Freude über die zusätzlichen Sonnenstunden vor Energie und Tatendrang strotzen? Woher kommt der Frühlings-Durchhänger und – vor allem – was können wir dagegen tun?

„Frühjahrsmüdigkeit“ ist eigentlich „Rest-Wintermüdigkeit“

Die sogenannte „Frühjahrsmüdigkeit“ ist kaum erforscht. Ein viel zitierter Grund für die Müdigkeit, die so gar nicht zum allgemeinen Erwachen in der Natur passt, ist das Schlafhormon Melatonin, das während der dunklen Zeit des Jahres vermehrt gebildet wird. Zusätzlich besteht ein Mangel am „Glückshormon“ Serotonin, das in Verbindung mit UV-Strahlung – also Sonnenlicht – produziert wird. Es ist also wahrscheinlich, dass der Energiemangel zu Jahresbeginn nichts mit dem Frühling zu tun hat, sondern vielmehr eine Nachwirkung des Lichtmangels im Winter darstellt.

Top-Nahrungsmittel gegen Frühjahrsmüdigkeit

Generell gilt, dass gewisse Nahrungsmittel müde machen. Dazu gehören beispielsweise besonders fettige Gerichte, da Fett (egal ob tierisch oder pflanzlich) schwer verdaulich ist. Konkret bedeutet das, dass im Verdauungstrakt besonders viel Blut zur Verdauung benötigt wird, was sich schließlich negativ auf die Sauerstoffversorgung des Gehirns auswirkt. Das Resultat: wir fühlen uns müde und träge. Die gute Nachricht: es gibt Nahrungsmittel, mit denen wir gegen die Frühjahrsmüdigkeit ankämpfen können – und damit meinen wir nicht Kaffee oder Energy Drinks!

Auch wenn Pommes Frites und Schnitzel noch so lecker sind: leichte Speisen wie Salate, Suppen und gedünstetes Gemüse sind leichter verdaulich und kosten den Körper damit nicht so viel Energie wie Fastfood und Co. Statt Fleisch sollte außerdem Fisch gegessen werden, da Fleisch vom Körper nur langsam in seine Bestandteile zerlegt und verdaut werden kann.

Ein weiteres Nahrungsmittel zur Vorbeugung gegen ein „Tief“: Vollkornbrot statt Weißbrot!

Unser Köper benötigt mindestens zwei Liter Wasser am Tag um unser Blut, das unter anderem für den Sauerstofftransport zuständig ist, fließfähig zu halten. Kopfschmerzen und Müdigkeit können durchaus darauf hindeuten, dass dem Körper dringend mehr Wasser zugeführt werden sollte.
Wichtig: besonders gut eignen sich ungesüßter Tee, Wasser und andere Getränke, die nicht übermäßig gezuckert sind.

Nichts wie raus!

Als letzter Tipp: Bewegung an der frischen Luft hilft besser gegen Müdigkeit als ein doppelter Espresso! Auch wenn es im Frühling draußen noch recht frisch sein kann, ist ein Spaziergang ein richtiger Wachmacher, der unseren Körper mit natürlichem UV-Licht und Sauerstoff versorgt.

Falls sich gelegentlich auch Verspannungen bemerkbar machen, die zusätzlich die Motivation sinken, dann erfahren Sie hier, wie Sie gegen diese vorgehen können.

Wir wünschen Ihnen einen energiereichen Frühlingsbeginn!

Mit sportlichen Grüßen,

Ihr #homeofsports

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